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Mein Kind nimmt Drogen:
Zunächst sollte beachtet werden: die Enstehung
einer
Abhängigkeit ist -in der Regel- ein langer Prozess, der
verschiedene Ursachen hat. Die Verfügbarkeit
von Drogen ist dabei eine notwendige, jedoch allein noch nicht
hinreichenende Voraussetzung.
Wenn Eltern oder Pädagogen bemerken, dass ein Kind oder
Jugendlicher Drogen genommen hat, sollten Überreaktionen
vermieden werden.
Einmaliger Konsum ist noch keine Sucht!
Bei wiederholtem Konsum hängt es von der Droge und
den persönlichen Umständen ab, wie schnell eine
Abhängigkeit entsteht.
Wichtig ist es, im Gespräch zu bleiben, Hilfe anzubieten,
auf die Probleme des Betroffenen einzugehen. Der Kontakt
mit Drogen sollte dabei weder bagatellisiert noch dramatisiert werden.
Darüber hinaus muss sich jeder fragen, wie er selbst
Probleme löst. Wie schnell greifen Sie zu einem
vermeintlich harmlosen Mittel wie Nikotin, Alkohol
und Medikamenten?
Jeder, der mit Kindern und Jugendlichen zu tun hat,
sollte sich bewusst sein, dass er eine Vorbildfunktion
hat und dadurch suchtpräventiv wirken kann.
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